wolf interview

Wie fandet ihr den Contest?

Valery: Ja, einfach super, die Stimmung, die Leute… .Das war auf der einen
Seite Adrenalin pur, auf der anderen hab ich mich einfach nur gefreut.

Wie kamt ihr eigentlich dazu, beim Waldmeister-Contest aufzutreten?

Eugen: Wir sind da so ein bisschen mit reingerutscht, weil wir die von GTown
Music Artist auch schon vorher kannten.

Aber ihr arbeitet jetzt nicht mit GTown Music Artist zusammen?

Ben: Also wir sind in diesen Bandpool drin, das ist aber unverbindlich. Wir
sind da registriert, haben da aber keine Verträge. Das Ding ist, dass wir da
auf der Seite mit auftauchen und man soll uns halt auch über die Seite
buchen können, aber das ist noch nicht sooo häufig passiert. Also vorletztes
Jahr, da haben die uns ein paar Gigs besorgt, das war ganz geil! Jetzt sind
wir da einfach mit im Pool mit vielen anderen Bands.
Eugen: 35 sind es, glaube ich
Valery: Da man Gigs brauchte hat sich das halt angeboten, der Contest, und
wir sind ganz froh bis hierhin gekommen zu sein, da hat man dann eigentlich
alle Gigs mitgenommen. Der Gig, der zu gewinnen war, auf dem Leineweber zu
spielen, das wäre toll gewesen. Das ist das worauf es uns ankam.

War ein Konkurrenzkampf spürbar oder war hier backstage mit den anderen
Bands der Spaß im Vordergrund?

Ben: Spaß auf jeden Fall, kein Konkurrenzkampf .
Valery: Es war total entspannt, auch total unterschiedlich. Mit einigen
Bands kamen wir total gut klar, mit anderen hatte man halt nicht viel
gemein.
Eugen: Es wurde von Gig zu Gig auch besser.
Valery: Beim ersten Gig waren die Bands noch alle so für sich, aber jetzt hat
man Kontakt geschlossen, man kennt sich. Die vorher bei den Vorrunden raus
sind, sind sogar jetzt hier im Publikum dabei.

Ihr habt euern Namen von “Brush” zu “The Wolf” umgeändert. Warum?

Ben: Der Name „brush“, das war so: vor zwei Jahren, als wir uns gegründet haben und gemerkt haben, dass es uns Spaß macht, zusammen Musik zu machen, auch die ersten Songs schon eingeübt haben,da haben wir ganz kurzfristig unsere erste Auftrittsmöglichkeit bekommen und wir mussten
für die Presse ganz schnell ein Namen finden. Innerhalb von einen Tag!
Zusammengesetzt – Kopf zerbrochen und am Ende des Tages war „brush” der Name, bei dem wir dachten, der ist ganz cool. Er hat uns auch ganz gut gefallen,
gefällt uns immer noch, aber irgendwie mit der Zeit dachte man so – der Name
ist ok, aber nicht so unser Ding.  Letztes Jahr haben wir dann unsere EP
“One” aufgenommen, die man auch kaufen kann, zu bestellen auf unserer
Homepage (im Chor ) www.wolfsons.de oder die man auch auf Bandcamp anhören kann. Auf jeden Fall haben wir die EP aufgenommen und dachten: wenn wir den Namen ändern – dann jetzt!!! Wir sind dann auf „the wolf“ gekommen, das passt auch besser.
Valery: Normalerweise ist unsere Musik auch ein bisschen experimenteller als
heute, wenn Ben seine Effekte an der Gitarre auffährt.
Ben: Ja, wenn sie da sind und nicht alles kaputt geht…

Ich muss ganz ehrlich sagen, das hat aber heute wirklich für euch
gesprochen, dieses Debakel das zu Anfang passiert ist. Zu hören, dass es auch
ohne geht, ohne Verzerrer oder so was und trotzdem so eine gute Show gemacht. Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

Valery: Experimentell, Groove, Blues und Rock
Ben: Total auch inspiriert von den ganzen legendären Rocktrios,
natürlich inspiriert nur, nicht in derselben Liga. Hendrix und Cream, auch Rage Against The Machine, Red Hot Chili Peppers.
Eugen: Es ist einfach Rock-Triorock-einfach Rockband. Es ist wirklich schwer,
ein Label zu finden.
Valery: Wenn wir im Jazzkeller spielen wollen, nennen wir es halt Bluesrock,
wir passen das immer an. (Gelächter)

Was ist als nächstes geplant?

Eugen: Wir haben ein paar “Umsonst&Draußen-Festivals” noch anstehen im
Sommer, aber das ist noch nicht unter Dach und Fach. Holter meeting werden
wir wahrscheinlich mit dabei sein. Ansonsten sind wir immer auf der Suche
nach Gigs und wir haben noch zwei EPs, die darauf warten, aufgenommen zu
werden.

Spielt ihr denn unter einen festen Label oder sucht ihr noch eins?

Ben: Alles Eigenregie, was wir suchen sind Gigs.
Eugen: Am liebsten eine Booking-Agentur. Das wäre richtig cool.
Ben: Zur Zeit sind wir auch proberaumlos und suchen im Raum Detmold.

Was hört ihr selber denn für Musik?

Valery: Ich höre eigentlich alles, ich liebe einfach Musik. Das kann sich von
Jazz bis House orientieren, aber sonst eigentlich die härtere Richtung Rock,
Metal, aber auch Funk, sogar Pop. Alles irgendwie, alles was mich gerade
anspricht, weil es gibt überall Inspiration.
Eugen: Wir sind viel zusammen unterwegs und hören ähnliche Sachen. Man
spielt sich auch gegenseitig neue Sachen zu. Ich habe viel das letzte
Clueso-Album gehört, zur Zeit auch Selah Sue und sonst auch Daftpunk. Und
natürlich Rage Against The Machine, Red Hot Chili Peppers
Ben: Black Keys finde ich zur Zeit ganz gut. Beatles laufen bei mir immer,
Hendrix , Cream und Nirvana natürlich.

Ihr habt jetzt die EP “One” rausgebracht, gab es ein Motto für eure Texte? Der 5. Song, “Start again”, lässt darauf schließen , dass es um euren Neuanfang geht.

Eugen: Hat nix mit dem Neuanfang zu tun, die Songs sind teilweise auch schon
älter.
Ben: Die Texte sind alle aus dem Leben. Ich versuche immer im Text nicht
konkret zu werden, sondern ein Gefühl zu beschreiben oder irgendetwas wo
sich jeder mit identifizieren kann. Also, das alte Ding: nicht zu persönlich
werden, aber auch nicht zu oberflächlich.

Ein Trio. Wer hat welche Aufgaben? Gibt es einen quiet leader bei euch?

Ben: Ich mach die Texte komplett und die groben Melodien auch.
Eugen: recording & producing
Valery: Gut aussehen und Schlagzeug spielen, hey, das ist auch wichtig…nein
wir arrangieren alles zusammen.
Eugen: Es gibt kein quiet leader, das ist im Trio auch noch recht leicht zu
händeln.
Valery: Und man ist ziemlich demokratisch, weil bei drei Leuten gibt es immer
das 2:1 Ding.

Welche Bands in eurer Jugend haben euch überzeugt, auch Musik zu machen?

Alle gemischt : Rage Against The Machine, Rhcp, Nirvana, POD, Offspring,
Toten Hosen, Greenday

Wo seht ihr euch in ca.5 Jahren?

Alle: Rock am Ring vor Rage Against The Machine, das wär geil! Black keys
supporten – geil!
Also, wir sehen uns nicht so, dass wir von der Musik mal fett leben werden,
aber das wir einfach soviel Möglichkeiten haben aufzutreten, dass man immer
weiter macht. Nicht das die Mühe so groß wird, dass man kein Bock mehr hat.
Es wäre schön, wenn wir viele Gigs haben können. Ne Tour wäre geil! Als
Support vielleicht.
Wir wären uns auch nicht zu schade für z.B. Schweden und den Ostblock.
Wir sind geil auf Auftritte!!!

 

 

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