Release.
Underparts – Wild Swimming

Underparts – Wild Swimming

Drei Jahre nach ihrem ersten Album legen Underparts aus Köln mit „Wild Swimming“ nach.
Nach einem kurzen Intro geht es auch gleich mit „Quit“ gut nach vorne. Emopunk, wie ich ihn mir gerne gefallen lasse, rotzig mit vielen Ecken und Kanten und nie zu glatt gebügelt. Leider können sie die Qualität von „Quit“ nicht ganz über das gesamte Album halten, aber mit „Wild Swimming“ & „Take what’s left“ befinden sich noch zwei weitere Knaller auf dem Album und es ist ja auch nicht so das der Rest der Songs irgendwie schlecht wäre, er hält halt nur nicht das hohe Niveau der oben genannten.
Zudem kommt mir die Platte abwechslungsreicher und ideenreicher als ihre alten Sachen vor, mir sind Songs wie „Here’s to you“ wohl eine Spur zu kitschig oder „Begging you“ doch ein bisschen zu viel vom Britpop gezeichnet. Aber der Mut zu Neuen sollte trotzdem belohnt werden.
Denn das alles ist echt motzen auf hohem Niveau. Underparts ist mit „Wild Swimming“ ein Album gelungen, das sich hinter sichtbaren Vorbildern wie Latterman oder Iron Chic, nicht wirklich verstecken muss.
Unterstützt die Jungs und kauft diese Platte und/oder schaut sie euch live an, denn vor allem live machen sie eine Menge Spaß.

Plattenfirma: Yo-Yo Records  
Format: LP
Wertung: 4,5/6 Punkten
Autor: Conni